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	<title>ueble-nachrede &#187; Auto</title>
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		<title>Gleich reg ich mich auf</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 17:10:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ugod</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Frust ablassen]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesen Satz habe ich in den letzten Wochen immer öfter von mir gegeben (wenn auch oft nur zu mir selbst). Kommt es nur mir so vor, oder sind jetzt, da Weihnachten immer näher rückt, mehr Arschlöcher schlechte Autofahrer unterwegs? Zum einen häufen sich die &#8220;ich fahr noch eben schnell vor dir raus&#8221; Fraktion. Diese Art [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Satz habe ich in den letzten Wochen immer öfter von mir gegeben (wenn auch oft nur zu mir selbst).</p>
<p>Kommt es nur mir so vor, oder sind jetzt, da Weihnachten immer näher rückt, mehr <strike>Arschlöcher</strike> schlechte Autofahrer unterwegs?</p>
<p>Zum einen häufen sich die &#8220;ich fahr noch eben schnell vor dir raus&#8221; Fraktion. Diese Art von Leuten, die noch schnell abbiegen müssen und sich so vor mich setzen, dass ich gezwungen bin abzubremsen um denen nicht hinten drauf zu fahren. Ich würde ja nichts sagen, wenn sich hinter mir eine kilometerlange Schlange befände und die Abbieger befürchten müssten die Nacht an der Kreuzung verbringen zu müssen (vielleicht kommt ja irgendwann ein freundlicher Helfer mit einer Decke und warmem Tee vorbei). Aber wenn ich in den Rückspiegel schaue, dann sehe ich dort meistens nichts als Straße.</p>
<p><span id="more-16"></span> Kein Auto hinter mir, nichtmal eins in weiterer Entfernung. <strike>WARUM MUSST DU ARSCH JETZT NOCH RAUSFAHREN?</strike> Warum fühlst du lieber Autofahrer, der mich jetzt behindert, dazu aufgerufen noch schnell vor mir abzubiegen?</p>
<p>Ist es wirklich zuviel verlangt 3 Sekunden zu warten? Es wär auch ok, wenn derjenige schön schnell beschleunigt, so dass ich nicht gezwungen bin langsamer zu werden. Aber leider sind diese Leute entweder Führer völlig untermotorisierter Vehikel, oder wenn das Fahrzeug über genügend Vortrieb verfügt, dann scheint die Kraft in ihrem Bein nicht auszureichen um das Gaspedal ein Stückchen weiter druchzudrücken.  Ich versteh diese Leute nicht. Aber es gibt noch schlimmere Leute als die aus der &#8220;ich fahr noch eben schnell vor dir raus&#8221; Fraktion. Nämlich die &#8220;der vor mir fährt noch eben schnell vor dir raus, also fahr ich auch noch schnell hinter dem und vor dir raus&#8221; Fraktion. Es gibt eben Leute, die allem noch die Krone aufsetzen müssen. Aber genug von denen, es gibt ja noch eine Andere Fraktion.</p>
<p>Die Autobahnschleicher.</p>
<p>Neulich auf dem Heimweg, ich denke mir nichts böses und will gemütlich die Autobahnstrecke, für die ich normalerweise knappe 10 Minuten brauche, heimfahren. Es war nach 20:00 Uhr (von 20:00 &#8211; 06:00 Uhr herrscht keine Geschwindigkeitsbegrenzung), also geb ich wie gewohnt Gas. Nach kurzer angenehmer Fahrt musste ich dann bremsen. Es war das passiert, von dem ich nur Gerüchteweise etwas gehört hatte. Ein &#8220;oh, da vorne ist ein LKW, also fahr ich mal nach links obwohl noch 1km bis zum LKW sind&#8221; Fahrer hatte sich vor mich gesetzt. Rechts alles frei, der nächste LKW erscheint gerade als winziger Punkt am Horizont, da zieht die (war in dem Fall eine Frau, hätte aber genausogut auch ein Mann sein können) nach links rüber. Haben diese Leute einen kleinen Schalter im Gehirn, der ihnen signalisiert, dort in weiter ferne ist ein langsameres Kraftfahrzeug, also zieh ich schonmal rüber, bevor ich nicht mehr auf die linke Spur wechseln kann. Die lassen sich ja auch nicht dadurch stören, dass man mit deutlich höherer Energie von hinten angbraust kommt. Nachdem ich mich damit abgefunden hatte, dass mir dieses Unglück passiert ist (irgendwann trifft es jeden, außer man ist so ein Schleicher) dachte ich mir,bleibste ruhig, geht ja gleich weiter.</p>
<p>Du sollst den Tag nicht vor dem Abend loben.</p>
<p>Dieses Sprichwort hat sich in dieser Situation dann auch wieder bestätigt. Die gute Frau dachte wohl, sie führt einen LKW, der auf 90 km/h begrenzt ist. Also hat sie mit dem LKW ein Schleichrennen veranstaltet. Der LKW rechts mit knapp über 80 km/h die Schleicherin auf der linken Spur mit geschätzen 1-2 km/h mehr als der LKW. Nach einer Minute hatten wir dann beide den Lastkraftwagen überholt, doch anstatt ihren (viel zu langen und langsamen) Überholvorgang abzuschließen, indem sie wieder auf ihre ursprüngliche Spur wechselt, hat sie einen weiteren LKW entdeckt. Die Entfernung zu dem war natürlich genauso groß wie zu dem Vorherigen. Ich konnte das Klicken des Schalters in ihrem Kopf hören. *Klick* &#8220;Bleibste gleich links, den LKW haste ja gleich überholt&#8230;&#8221;. Gefühlte 3 Stunden und 2 LKWs später bequemte sich die gute Dame dann doch mal auf die rechte Spur. Vielleicht hatte sie in diesem Moment entdeckt, dass der Rückspiegel nicht nur zum Schminken gut ist. Jedenfalls muss sie eine nicht zu verachtende Lichterkette von mehreren Autos hinter sich entdeckt haben. (ja is denn scho Weihnachten?).</p>
<p>Ende der Geschichte, ich hab meine Ausfahrt verpasst und musste so noch zusätzlich 7km mehr fahren.  Auf diesen zusätzlichen Kilometern erinnerte ich mich an eine Geschichte, die mir mein Vater aus seiner Armeezeit erzählt hatte. Sein LKW-Fahrausbilder hatte immer eine Schachtel mit großen Schrauben und Muttern in Griffnähe liegen, und immer wenn jemand sein Fernlicht nicht ausgemacht hat, dann fehlte in der Schachtel eine Schraube und diese flog dann in hohem Bogen aus dem Fenster. Dieser Gedanke amüsierte mich, ich verwarf ihn dann aber doch wieder weil ich im Prinzip ja ein friedliebender Mensch bin. Aber manchmal, da begegnen einem Leute, da wünscht man sich eine ganze Wagenladung voller Schrauben und Muttern um sie darunter zu begraben.</p>
<p>Liegt das ganze an mir? Bin ich inzwischen ungeduldiger? Bin ich intoleranter? oder sind im Moment einfach wieder vermehrt <strike>Arschlöcher</strike> nette Autofahrer unterwegs?</p>
<p>Ich jedenfalls werde mich in solchen Fällen einfach zurücklehnen und entspannt hinter ihnen hertuckern. Komm ich halt 10 Minuten später an, macht ja nichts. Was sind schon 10 Minuten? An einem Tag nicht viel aber wenn das nur an 60 Tagen im Jahr passiert, dann sind das schon 600 Minuten.</p>
<p>In dem Sinne bin ich für heute raus.</p>
<p>gleich reg ich mich auf.</p>
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